LF 16 - Florian Gernsheim 1-44

Vorderansicht LF 16
Vorderansicht des LF 16

Das Löschgruppenfahrzeug - LF 16 wurde im Frühjahr 2010 durch das HLF 20/16 als erstes Fahrzeug im Einsatzfall abgelöst. Durch die in Dienst Stellung des HLF wurden einige Beladungskomponenten des LF 16 reduziert und auf dem HLF verladen. Das LF 16 ist somit das Ergänzende Löschgruppenfahrzeug zum HLF, kann aber auch weiterhin eigenständig eingesetzt werden.

Die Einsatzgebiete sind in der Regel die klassischen Brandbekämpfung und die Technische Hilfeleistung.  In der Mannschaftskabine sind zwei Atemschutzgeräte untergebracht, so dass sich die Einsatzkräfte schon während der Anfahrt ausrüsten können.

Funkrufname Florian Gernsheim 1-44
Ausbau Ziegler
Fahrgestell Mercedes-Benz 1120
Baujahr 1991
Die Geräteräume auf der Fahrerseite
Die Geräteräume auf der Fahrerseite

Mit dem Wassertank von ca. 1.600 Litern steht bei einem Brandeinsatz in der Anfangsphase Wasser zur Verfügung. Dieses kann beispielsweise über die beiden Schnellangriffseinrichtungen (Normaldruck und Hochdruck) abgegeben werden. Des Weiteren ist Schaummittel verladen, so dass z.B. bei Flüssigkeitsbränden Schaum eingesetzt werden kann.

Für Brandeinsätze sind neben den beiden Atemschutzgeräten im Mannschaftsraum noch vier weitere im Geräteraum verladen.

Die Geräteräume auf der Beifahrerseite
Die Geräteräume auf der Beifahrerseite

Für den Einsatzbereich der Technischen Hilfeleistung sind hydraulische Rettungsgeräte verladen. Dies sind ein Schneid- und Spreizgerät und Rettungszylinder. Diese Gerätschaften kommen primär bei Verkehrsunfällen zum Einsatz. Des Weiteren ist ein Trennschleifer, eine Motorkettensäge und diverse Kleinwerkzeuge vorhanden.

Die beiden Tauchpumpen werden bei Unwettern mit voll gelaufenen Kellergeschossen eingesetzt.

Um bei Bränden den zweiten Rettungsweg sicherzustellen oder Rettungen aus Höhen und Tiefen durchzuführen, sind tragbare Leitern auf dem Fahrzeugdach verladen.

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